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Printmedien / Literatur

Hermann Hesse - Demian

"Im Fr?hjahr sollte ich das Gymnasium verlassen und studieren gehen, ich wu?te noch nicht wo und was. Auf meinen Lippen wuchs ein kleiner Bart, ich war ein ausgewachsener Mensch, und doch vollkommen hilflos und ohne Ziele. Fest war nur eines: die Stimme in mir, das Traumbild. Ich f?hlte die Aufgabe, dieser F?hrung blind zu folgen. Aber ws fiel mir schwer, und t?glich lehnte ich mich auf. Vielleicht war ich verr?ckt, dachte ich nicht selten, vielleicht war ich nicht wie die anderen Menschen? Aber ich konnte das, was andere leisten, alles auch tun, mit ein wenig Flei? und Bem?hung konnte ich Plato lesen, konnte trigonometrische Aufgaben l?sen oder einer chemischen Analyse folgen. Nur eines konnte ich nicht: das in mir dunkel verborgene Ziel herrausrei?en und irgendwo vor mich hinmalen, wie andere es taten, welche genau wusten, da? sie Professor oder Richter, Arzt oder K?nstler werden wollten, wie lang das das dauern und was f?r Vorteile es haben w?rde. Das konnte ich nicht. Vielleicht w?rde ich auch einmal so etwas, aber wie sollte ich das wissen. Vielleicht musste ich auch suchen und weitersuchen, jahrelang, und wurde nichts, und kam an kein Ziel. Vielleicht kam ich auch an ein Ziel, aber es war ein b?ses, gef?hrliches, furchtbares.
Ich wollte ja nichts als das zu leben versuchen,was von selber aus mir heraus wollte. Warum war das so scher?"

Hermann Hesse - Demian (Seite 91)
Fand diesem Abschnitt einfach sch?n und f?r sich selbst sprechend. Review folgt wenn ich fertig bin.
11.4.06 15:37


Supergute Tage

Ach ja? Das Wochenende ist fast zu ende, aus meinen Boxen klingt gerade ?Here comes the sun? von den Beatles und wirklich viel zu erz?hlen gibt?s eigentlich auch nicht.

Der Samstag war ziemlich entspannend. Fleck (meine beste Freundin und so was wie kleine Schwester) war gestern mal wieder hier (wie fast jeden Tag) und wir waren dann noch mal im Herkules (n gro?er EDEKA) einkaufen.
Wenn man uns beobachtet denkt man dabei sicher wie sind nicht mehr ganz dicht und au?erdem ein Paar? Find ich immer ganz lustig weil man dann vorm Gem?sestand solche Szenen bringen kann wie: ?Und der Sex mit dir ist auch nicht mehr was es mal war??
Sehr sch?n Vor allem wie entsetzt dann meist die ?lteren Eink?ufer schauen (was f?r ein Satz *lach*).

Naja aber weil sonst nichts passiert ist hab ich n bissel gelesen und bin mit Supergute Tage von Mark Haddon fertig geworden.

Das ist auch der Grund warum dieser Text hier gerade in Literatur steht.

In Supergute Tage oder Die sonderbare Welt des Christopher Boone geht es, wie der Titel schon verr?t um Christopher.

Christopher ist f?nfzehn Jahre, drei Monate und zwei Tage alt. Warum er das so genau wei? liegt daran das Christopher Zahlen liebt. Au?erdem mag er Rot, kennt alle L?nder und ihre Hauptst?dte und alle Primzahlen bis 7507.
Christopher ist ein Mathe Ass oder besser ein Genie.
Sobald aber etwas aus der gewohnten bahn verl?uft findet das Christopher gar nicht mehr lustig. Denn Christopher leidet am Asperger-Syndrom, einer leichten Form von Autismus.

Da ich w?hrend meines Zivildienstes auch sehr viel mit Autisten zu tun hatte und mein kleiner Cousin auch Autist ist hab ich mir gleich mal das Buch geschnappt.
Mark Haddon schreibt hier sehr Kindlich und fast als w?re er selber Christopher.

Wer sich vorher nie mit Autismus auseinander gesetzt hat wird evtl. einige Verhaltensweisen von Christopher recht Merkw?rdig finden, wenn man sich aber ein wenig damit auskennt so erkennt man schon klare ?Muster? und sieht das M. Haddon sich vorher sehr mit dem Thema auseinander gesetzt hat.

Ein wenig zur Geschichte:
Christophers Mutter ist vor 2 Jahre gestorben und seit dem lebt er mit seinem Vater zusammen. Er besucht eine Sonderschule und ist kurz davor sein Abitur in Mathe abzulegen.
Doch als er Wellingtons Leiche (der Hund der Nachbarin) Tot auffindet ist auf einmal alles andres und Christopher will den M?rder des Hundes finden.

Christopher findet nicht nur den M?rder des Hundes sondern noch viel mehr.
Sein kleines Reich mit seinem Vater beginnt zu zerfallen und Christopher macht einen seltsamen und be?ngstigenden Fund.

Mehr m?chte ich nicht verraten, kann dieses Buch aber jedem ans Herz legen.
Eine sehr sch?ne und spannende Geschichte verpackt in einem sch?nen Schreibstil.
Altersempfehlung: ab 14 Jahre (nach oben definitiv keine Grenze!), wobei Christophs Gedanken ?ber das Leben, Physik und Mathematik ziemlich hoch sind und sicher nicht allzu leicht verst?ndlich sind.


ISBN-10: 3-442-46093-X WG2111
Verlag: Goldmann (46093)
Preis: 8,95?

29.1.06 22:37





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